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Montag, 16. August 2010

Chiang Mai, die "Rose des Nordens", ist immer einen Besuch wert wie ihr in meinem folgenden Video sehen könnt.

Viel Spass!!









HOS-TV Thai Street Culture Chang Mai von Clipfish

Donnerstag, 5. August 2010

Bangkok Tour mit Zug zum Mae Klong River

Es gibt viele Arten seine Zeit in Bangkok zu verbringen und wer mal aus dem Trubel der Mega-Metropole raus möchte und bei herrlich frischer Brise noch frischere Meeresfrüchte geniessen, der sollte meine folgenen Bilder gut betrachten. Zugfahren macht Spass, der Fischmarkt ist unübertroffen und auch sonst gibt es viel zu entdecken... Viel Spass dabei!
Noch Fragen? Bei Bedarf zeige ich Euch auch gern den Weg dorthin.

Samstag, 13. März 2010

Jasmin Reis, „Khao Hom Mali“

Reis ist das Grundnahrungsmittel in Thailand. Nicht erst seit es den Reiskocher gibt, ist die erste Beschäftigung morgens frischen Reis zuzubereiten, der dann den Rest des Tages und Abends zu den jeweiligen Mahlzeiten gereicht wird. Sieht man von dem Eigenbedarf ab, ist Thailand eines der größten Reisexporteure der Welt. Vor allem der Jasmin Reis, ein hochwertiger duftender Reis, ist weltweit beliebt.

Im Isaan, der ärmsten Region Thailand, bestimmt der Reisanbau auch heute noch den Lebensrhythmus der Bewohner. Da hier überwiegend „Nassreis“ angebaut wird, Jasmin Reis und der für diese Region auch typische Klebe Reis gehören dazu, ist man von den Jahreszeiten, (Trocken- und Regenzeit) abhängig. Im Schnitt sind 1-2 Ernten pro Jahr möglich. Noch immer werden kaum Maschinen eingesetzt und der Wasserbüffel lässt sich noch immer am besten zum pflügen der Felder einsetzen. Danach stehen die Reisbauern vom ersten Sonnenstrahl an mit gebücktem Rücken auf ihren Feldern und sähen, bewässern oder ernten.



Wenn die Regenzeit kommt (April), beginnt auch für die Jasmin Reis Produktion ein neuer Zyklus. Die meist tiefer gelegten Felder füllen sich langsam mit Wasser und die Reis Setzlinge werden in den leicht überfluteten Boden gesteckt. In der folgenden Zeit muss regelmäßig kontrolliert werden das nicht zu viel oder zu wenig Wasser auf den Feldern steht. In den Reisfeldern leben traditionell auch kleine Fische und Krustentiere und haben von jeher die Speiseauswahl der Reisbauern bereichert.

Nassreis ist sehr arbeitsintensiv und verbraucht viel Wasser (mind. 3.000 Liter pro kg produzierten Reis), aber der Ertrag ist sehr gut. Der Jasmin Reis gehört zu den sogenannten „harten“ Reissorten und seine Körner sind klein. Es gibt ihn in den Qualitäten „Golden“ oder „AAA“ bis hin zu dem günstigen Bruchreis. In Deutschland steckt er auch häufig in Kochbeuteln. Er wird nicht immer nur unter dem Namen Jasmin Reis angeboten, manchmal heißt er Siam Reis oder auch Duft Reis. Egal unter welchem Namen er angeboten wird – das Ursprungsland heißt Thailand.

Sonntag, 21. Februar 2010

Khao Sam Muk

Ein richtiges Affentheater kann jeder erleben der sich auf den niedrigen Khao Sam Muk Hügel zwischen Ang Sila und Bang Saen wagt. Das sind zwei kleine Küstenorte, in etwa zwischen der Provinzhauptstadt Chonburi und Sri Racha gelegen. Von dem traditionell von Bangkokern gut frequentierten Strand Bang Saen’s, kann man den bewaldeten Hügel schon gut erkennen.



Die Klippe des Khao Sam Muk, die über das Meer hinausragt, ist nicht nur für seine unzähligen und scheinbar immer hungrigen Affenbanden bekannt. Sie sind äußerst schlau und an den Umgang mit Menschen gewohnt. Sie warten ganz sicher nicht nur geduldig auf ihr angereichtes Futter, meistens in Form von Obst, das man hier natürlich auch von anwesenden Verkäufern bekommen kann. Diese Affen sind frech und klauen einfach alles was sie bei den Besuchern grabschen oder in deren Autos finden können. So manchem Besucher wurde schon die teure Kamera aus der Hand gerissen oder den Affen gelang es durch ein leicht geöffnetes Fenster ins Auto zu klettern und dort Beute zu finden. Also alles gut sichern und Augen auf, ansonsten ist es ganz witzig ihnen bei ihrem bunten Treiben zuzuschauen.

Einer Sage nach hat sich hier vor langen Zeiten ein Liebespaar in den Tod gestürzt, weil die Eltern nicht mit einer Eheschließung einverstanden waren. Chao Mae Khao Sam Muk, der Schrein für eine Göttin wurde um das 18te Jahrhundert hier errichtet und manche sagen, er sei dem Mädchen dieses Liebespaares gewidmet. Es gibt noch weitere Entstehungssagen und fest steht, dass auch heute noch zahlreiche Thai-Chinesische Familien hierher kommen um bunte Drachen steigen zu lassen. Dies geschieht zu Ehren des Zaubers der diesem Ort innewohnen soll und gleichzeitig mit dem Steigen des Drachens bittet man um eigenes Glück und Wohlstand.

Am Fuße des Khao Sam Muk Hügels befindet sich direkt neben unzähligen Austernbänken ein wahrhaft legendäres chinesisches Seafood-Restaurant, welches natürlich auch die äußerst preisgünstigen Austern auf riesigen Platten und per Kilo auf die Tische bringt.

Dienstag, 2. Februar 2010

Erdbeeren in Thailand??

Aber ja, Erdbeeren gedeihen auch in Thailand.


Allerdings im etwas kühleren Norden des Landes, in den Provinzen Chiang Rai und Chiang Mai. Schon seit langem macht sich das ehemalige Lanna-Thai Königreich Chiang Mai einen Namen mit Kunsthandwerk, bei denen Holz, incl. Teak und Bambus, Stoffe incl. Baumwolle und Seide und auch Silber, hochwertig verarbeitet werden. Die beiden Provinzen sind außerdem seit Jahren berühmt für die gute Qualität der dort gezüchteten Obst-, Gemüse- und Blumensorten.

Wer sich die Zeit nimmt und die landschaftlich malerischen Provinzen mit ihren Bergstämmen bereist, wird überall an den Hängen und Tälern riesige Plantagen entdecken, auf denen auch Erdbeeren gedeihen. Angeregt wurde die Zucht der leckeren, kleinen roten Früchtchen durch die Königsfamilie, unter dessen Patronage sie auch heute noch stehen. Zwischen Dezember und Februar ist Haupterntezeit (kühle und trockene Jahreszeit) und das wird vielerorts auch mit bunten Festlichkeiten verbunden. Auf den Märkten und Festivals können Besucher die Erdbeeren als frische Frucht, oder verarbeitet zu Produkten wie Marmelade, Saft, Wein, getrocknet und kandiert, als Dessertsauce oder in Form von Eis bestaunen und natürlich auch genießen.

Während die in Deutschland heimische Erdbeere eine Kreuzung aus einer nord- und südamerikanischen Erdbeerart ist und die Früchte zwischen Ende Mai und Juli reifen, hat man in Nordthailand gute Züchtungserfolge mit japanischen Erdbeersorten erzielt. Es sind relativ harte Früchte und manchmal etwas säuerlich. Aber da hilft der alte deutsche Hausfrauentipp: Früchte zerschneiden und mit Zucker oder Süßstoff mischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Und wer sich mal die Nährwerte ansieht weiß, dass die Erdbeere mit Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor, Provitamin A, Vitamin B und C, außerdem richtig gesund ist.