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Dienstag, 2. Februar 2010

Erdbeeren in Thailand??

Aber ja, Erdbeeren gedeihen auch in Thailand.


Allerdings im etwas kühleren Norden des Landes, in den Provinzen Chiang Rai und Chiang Mai. Schon seit langem macht sich das ehemalige Lanna-Thai Königreich Chiang Mai einen Namen mit Kunsthandwerk, bei denen Holz, incl. Teak und Bambus, Stoffe incl. Baumwolle und Seide und auch Silber, hochwertig verarbeitet werden. Die beiden Provinzen sind außerdem seit Jahren berühmt für die gute Qualität der dort gezüchteten Obst-, Gemüse- und Blumensorten.

Wer sich die Zeit nimmt und die landschaftlich malerischen Provinzen mit ihren Bergstämmen bereist, wird überall an den Hängen und Tälern riesige Plantagen entdecken, auf denen auch Erdbeeren gedeihen. Angeregt wurde die Zucht der leckeren, kleinen roten Früchtchen durch die Königsfamilie, unter dessen Patronage sie auch heute noch stehen. Zwischen Dezember und Februar ist Haupterntezeit (kühle und trockene Jahreszeit) und das wird vielerorts auch mit bunten Festlichkeiten verbunden. Auf den Märkten und Festivals können Besucher die Erdbeeren als frische Frucht, oder verarbeitet zu Produkten wie Marmelade, Saft, Wein, getrocknet und kandiert, als Dessertsauce oder in Form von Eis bestaunen und natürlich auch genießen.

Während die in Deutschland heimische Erdbeere eine Kreuzung aus einer nord- und südamerikanischen Erdbeerart ist und die Früchte zwischen Ende Mai und Juli reifen, hat man in Nordthailand gute Züchtungserfolge mit japanischen Erdbeersorten erzielt. Es sind relativ harte Früchte und manchmal etwas säuerlich. Aber da hilft der alte deutsche Hausfrauentipp: Früchte zerschneiden und mit Zucker oder Süßstoff mischen und im Kühlschrank ziehen lassen. Und wer sich mal die Nährwerte ansieht weiß, dass die Erdbeere mit Eisen, Kalzium, Kalium, Phosphor, Provitamin A, Vitamin B und C, außerdem richtig gesund ist.

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